Sauerstoff-Ozon Therapie


Jede menschliche Zelle benötigt für ihren Stoffwechsel Sauerstoff. Fehlt dieser, so stirbt die Zelle.

Was versteht man unter einer Sauerstoff-Ozon-Therapie?
Sauerstoff, das lebensnotwendige Element auf unserem Planeten, kommt natürlicherweise fast ausschließlich als zweiatomiges Molekül oder in Verbindung mit anderen Elementen vor. Unter besonderen Bedingungen können jedoch dreiatomige Moleküle gebildet werden. Der dreiatomige Sauerstoff heißt OZON. Dieser kleine Unterschied in der Molekülstruktur bewirkt gravierende Unterschiede in den chemischen Eigenschaften der beiden Moleküle.
Wenn OZON auf die Haut oder in die Blutbahn gelangt, können eine Reihe von Wirkungen entstehen, die therapeutisch genutzt werden können.

Wie funktioniert diese Behandlungsmethode?
Durchgeführt wird die Sauerstoff-Ozon-Therapie in der Regel als “große Eigenbluttherapie”. Dabei werden 100 bis 150 ml Blut aus der Armvene entnommen und mit einem gerinnungshemmenden Zusatz in eine sterile Glasflasche geleitet. In einem speziellen Ozongenerator wird durch elektrische Entladung ein Gasgemisch aus Sauerstoff und Ozon in genau vorgeschriebenem Mischverhältnis erzeugt. Der erforderliche Ozonanteil ist meistens sehr gering, kann aber ausreichend sein, um eine  Wirkung erzielen zu können. Dieses Gasgemisch wird in die Glasflasche eingebracht. Innerhalb kürzester Zeit reagiert das Ozon-Sauerstoff-Gemisch mit bestimmten Blutbestandteilen. Das so aktivierte und angereicherte Blut wird dann über die noch liegenden Infusionsleitungen dem Patienten wieder zurückinfundiert.

Beispiele für den Einsatz der Sauerstoff-Ozon-Therapie
Mit der Sauerstoff-Ozon-Therapie können Krankheiten behandeln werden, für die sonst nur eingeschränkte Heilungsmöglichkeiten vorhanden sind.

  • Durchblutungsstörungen aller Art (Venenleiden, Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Ohrensausen, Schwindel)
  • Vorbeugung/Nachbehandlung von Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Aktivierung des Imunsystems, Verbesserung der Energiebilanz*
  • Störungen des Immunsystems wie bei chronische Infekten, Allergien, Asthma, Neurodermitis
  • Verbesserung der Verträglichkeit von allopathischen Krebstherapien und Bestrahlungen

*Eine Besonderheit stellt der Lichtaspekt bei der Energiebilanzverbesserung durch UVB und HOT dar. Dabei wird das Blut am Licht einer speziellen Lampe vorbeigeführt. Dadurch werden komplexe biochemische und photochemische Reaktionen in Wechselwirkung mit den Blutbestandteilen in Gang gesetzt. Lichtquantenmechanische Energie wird absorbiert, wodurch man leistungsfähiger wird.

Varianten

Kleine Eigenblut-Ozontherapie ist die Variante, bei der eine kleine Menge Blut unter Zugabe eines Ozon/Sauerstoffgemischs in den Gesäßmuskel zurückgespritzt wird. Die Hauptindikationen sind Hautkrankheiten und Allergien, weil sich das Immunsystem mit den durch das Ozon hämolysierten Blutfragmenten nach dem Zurückspritzen auseinandersetzen muss.

Bei der großen Eigenblut-Ozontherapie mit Rückführung des Blutes über eine Infusion sind Durchblutungsstörungen (Herz, Hirn, Beine), Stoffwechselstörungen (z.B. Lebererkrankungen) und Tumorleiden die Hauptindikationen.

Die fotobiologische Oxidationstherapie (HOT, UVB) ist eine Lichtquantentherapie für das Blut, bei der nach dem Aufschäumen des Blutes mit Sauerstoff das Blut in dünnen Blasen durch ein Quarzrohr läuft, das mit dem UV-Licht einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt wird. Die Indikationen sind Durchblutungsstörungen (Herz, Hirn, Beine), Stoffwechselstörungen und Tumorleiden.

Oxyvenierungstherapie nach Dr. Regelsberger.

Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Prof. von Ardenne.

Airnergy-Inhalation zur Verbesserung der Sauerstoffverwertung und des Energiestatus.