Chelat-Therapie


Die Chelat-Therapie wird in verschiedenen Ländern der Welt praktiziert und gewinnt auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung.

Wie wirkt die Chelat-Therapie?

Die Chelat-Therapie ist ein ambulantes Heilverfahren. Dabei werden dem Körper Infusionen zugeführt , die verschiedene Mineralstoffe und Vitamine und vor allem den Wirkstoff  EDTA enthalten. EDTA kann Schwermetalle wie Kadmium, sowie das Leichtmetall Kalzium im Körper binden und über die Nieren ausscheiden. In diesem Fall umschließen die Moleküle der EDTA diese Stoffe und können sie unschädlich machen.

Die Moleküle der EDTA besitzen eine große Bindungsfähigkeit zu den sogenannten Übertragungsmetallen, die Helfer bei der Bildung von freien Radikalen sein können. Indem die EDTA diese Katalysatoren bindet und ausscheidet, kann die Produktion von freien Radikalen verhindert werden. Dadurch kann die Entstehung oder das Fortschreiten der Arteriosklerose aufgehalten werden, die Zellfunktion wieder hergestellt und ein Zuviel an Kalzium in den Arterien abgebaut werden. Das an Eiweiß gebundene Kalzium ist davon nicht betroffen, so dass es zu keiner Knochenentkalkung kommt.Vor diesem Hintergrund kann EDTA sowohl bei Metallvergiftungen, als auch bei Arterienverkalkung therapeutisch eingesetzt werden.

Wie funktioniert diese Behandlungsmethode?
Die Infusionslösung enthält ausschließlich Wirkstoffe, die vom Bundesgesundheitsamt zugelassen sind. Gelegentlich kommt es während der ersten Sitzungen zu Begleiterscheinungen wie leichtes Brennen an der Einstichstelle oder eine gewisse Ermüdung.

Eine gründliche ärztliche Untersuchung vor, während und nach der Behandlung gewährleistet eine optimale Kontrolle. Die Infusionsdauer beträgt ca. 3 Stunden. Je nach Krankheitsbild sind 20 bis 30 Infusionen angezeigt, in 2 bis 3 Sitzungen pro Woche. Kombiniert wird die Therapie mit Ernährungsempfehlungen, Bewegungstraining und einer sorgfältigen Beratung für eine gesunde Lebensweise.

Beispiele für den Einsatz der Chelat-Therapie

  • Zur Behandlung von allgemeiner Arteriosklerose – Gefäßverkalkung – Arterieller Verschlusskrankheit (AVK) mit Verlängerung der Gehstrecke
  • Zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Zur Ausleitung von Schwermetallen (Blei, Kadmium, Quecksilber) und Aluminium.
  • Zum Abbau erhöhter Kalziumablagerungen in den Gefäßwänden
  • Zur Behandlung verschiedener Gelenkleiden (Arthritis, Arthrosen) sowie bestimmter Hauterkrankungen (Sklerodermie)
  • Zur Revitalisierung und Aktivierung des gesamten Körpers.