Newsletter Juni 2011


Die Ereignisse der letzten Wochen und Monate haben für erhebliche Verunsicherungen gesorgt, allen voran die Atomreaktorkatastrophe von Fukushima und jetzt auch das sich seuchenartig ausbreitende Bakterium EHEC. Es ist mir daher ein Bedürfnis, Ihnen zu möglichen Gefahren und gesundheitlichen Risiken einige Worte zu schreiben und Empfehlungen und Rezepte zu geben, die geeignet sind, Gesundheitsschäden abzuwenden. Ich beginne wegen der Aktualität mit dem hochpathogenen Colibacterium EHEC, die Abkürzung bedeutet: entero= betrifft den Darm, hämorrhagisch= Blutung erzeugend, EC= Escherichia Coli. Dieses Bakterium kann also Darmblutungen bei Durchfällen erzeugen und die gefürchtetste Komplikation ist die Hämolyse= Auflösung und Zerstörung des Blutes mit der Folge von Nierenversagen.

Die Entstehungsursache und der Übertragungsweg sind nach wie vor nicht geklärt, die letzte Version nach Gurken, Salat und Tomaten besagt, dass  Bio-Sprossen die Schuldigen sind. Dabei ist es notwendig mindestens noch einen Schritt weiter zurück zu verfolgen nach dem Motto: Wie kommt der Mist aufs Dach? Das Problem ist vom Menschen hausgemacht: E. Coli wohnt zunächst im Darm von Mensch und Tier. Gestern  wurde bei einer Fortbildung von metabolic balance vorgetragen, daß  50% der bayrischen Rinder EHEC- Bakterien im Pansen beherbergen, weil sie oft nicht mehr auf der Wiese zum Gras fressen umherlaufen, sondern im Stall stehen und mit Silofutter aus Mais und Soja gefüttert werden, um bei der Milchproduktion Höchstleistungen zu bringen. Diese nicht mehr naturgemäße Silofütterung  führt zu einer Fehlbesiedlung des Darms und der Mägen der Kuh. Im Rahmen dieser Fehlbesiedelung kommt noch die Resistenz- und Mutationstendenz hinzu durch die ständige Anwendung von Antibiotika im Rahmen der Massentierhaltung und nicht artgerechten Unterbringung.

In den USA wurde schon vor Jahren die Verbindung von E.Coli mit dem genetischen Material von Shigellen nachgewiesen. Das Ergebnis war EHEC und hat der Food-Kette „Jack in the box“ erhebliche Gewinn-Einbußen beschert.

Letztendlich müssen wir wieder einmal erkennen, daß  die eigentliche Ursache in dem die natürlichen Lebensformen missachtenden Umgang mit Pflanzen und Tieren liegt, der von der Profitmaximierung geprägt ist,  die die physiologischen Bedürfnisse der Tiere missachtet. Diese industrielle Fleischproduktion und Massentierhaltung ist nur mit dem ständigen Einsatz von Antibiotika und anderen Medikamenten möglich, die Resistenz- und Mutationsentwicklungen fördern. Das gleiche Phänomen ist seit Jahren bei der Zunahme von Desinfektion – und Antibiotikaresistenten Krankenhausbakterien zu beobachten.

Was können Sie also tun, um sich bestmöglich zu schützen?

Ernähren Sie sich möglichst mit Produkten, die nicht aus der Massentierhaltung stammen und mit Gemüsesorten, die nicht mit der Gülle von derart gehaltenen Tieren gedüngt werden.

Waschen Sie das Gemüse und den Salat dennoch gründlich. Sorgen Sie in Ihrem Körper für eine intakte und abwehrbereite, zahlenmäßig stark vertretene Darmflora, weil ca.70% der Immunleistung aus dem darmassoziierten Immun- und Lymphsystem stammen.  Nehmen Sie die „Stammhalter bzw. Platzhirsche“ des Dünn- und Dickdarms ein und stellen Sie den immunpotentesten  guten E. Coli auf als Gegenspieler von EHEC, welcher auch ein E.Coli ist. Wenn Sie an einer solchen Medikation interessiert sind, dann fragen Sie nach einem solchen Rezept bzw. Bestellschein in der Praxis.

Nach meinem Wissen gibt es noch keine Resistenzen gegenüber MMS und dem kolloidalen Silber. Deshalb ist bei dem Auftreten von Durchfällen bis zum Zeitpunkt des Erregernachweises eine Therapie  mit diesen unkomplizierten Mitteln zu empfehlen. Ich bitte Sie hier darüber nachzudenken, wie oberflächlich mit dem EHEC-Problem auch von höchster politischer Stelle und den Medien umgegangen wird. Die Frage: „Sind die Gurken schuld, die Tomaten oder der Salat?“ und die Antwort: “Die Sprossen sind schuld, Sie können wieder Gurken essen!“ sagt für mich aus, daß an dem Problem vorbeiregiert wird und daß es nicht zu Ende gedacht wird:

Escherichia Coli und EHEC sind Bakterien aus dem Darm von Menschen und Tieren, in diesem Fall Rindern, sie entstehen nie in Gurken, Tomaten, Salat oder Sprossen. Welche Massnahmen sind beschlossen worden gegen die Interessen der konventionellen Agrar- und Viehwirtschaft? Keine! Also werden wir in den nächsten Jahren weiterhin mit diesem gefährlichen Bakterium zu tun haben, auch wenn  Frau Aigner jetzt so tut, als sei mit der Schliessung des Sprossenbetriebs das Problem gelöst.

Und jetzt zu Fukushima:

Auch wenn die Medien über die Reaktorkatastrophe nur noch wenig berichten, bleibt das Risiko, mit radioaktivem Material in Berührung zu kommen auch für Deutschland weiterhin bestehen. Es steigt eher noch durch die Umverteilung von Luft, Wasser und Waren um den Globus. Diese kommen zu den schon oder noch vorhandenen Belastungen hinzu. 90 % der Böden in Deutschland sind mit dem radioaktiven Material Cäsium 137 belastet, das aus Tschernobyl stammt, dessen GAU-Jahrestag ger ade 25 Jahre zurücklag, dessen radioaktive Belastung unvermindert anhält auch wenn keiner mehr darüber redet oder schreibt: Cäsium hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren!

Was können wir tun?

Veränderungen des Genmaterials durch radioaktive Strahlung lässt sich durch Glutathion, Selen, Vitamin D und Antioxidantien reduzieren. Der Einlagerung von radioaktiven Isotopen z.B. in die Schilddrüse und die Knochen kann durch eine Vermeidung von Mangelzuständen in diesen Organen durch die Einnahme von Jod bei der Schilddrüse und Calcium bei den Knochen vorgebeugt werden.

Die für die Glutathionperoxidasevermehrung nötigen Substanzen, auch die für die Schilddrüse und Knochen nötigen Präparate erhalten Sie per Rezept und Bestellschein unter der 06039/7450 oder 06081/443838. Sie können auch per mail bestellen: praxis@dr-peter-loeffler.de

Seit den 50er Jahren ist bekannt, dass die Chlorella-Alge Schwermetalle, u.a. auch Cäsium 137 binden kann. Eine durch die Mikronisierung besonders wirksame Chlorella-Darreichungsform in Verbindung mit mehreren anderen ausgeklügelten entgiftenden Prinzipien finden wir in dem Präparat Biologo-Detox, das zur Zeit wohl  das beste entgiftende Präparat ist. (Bestellschein s.o.)

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Peter Löffler